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Europameisterschaft Elite in Bischofshofen
Das Schweizer Team fuhr mit viel Vorfreude in die Salzburger Berge nach Bischofshofen. Auf der Damenseite konnte erstmals seit 2022 wieder ein Team gestellt werden und bei den Herren waren mit Maël Magnin und Janik Zysset zwei junge Talente zum ersten Mal mit dem Elite-Team unterwegs.
Das Bergwetter prägte die Trainingstage und auch am Turnier führten der Regen zu einigen Unterbrüchen. Deshalb wurde die Teamwertung erst am Freitagmorgen zu Ende gespielt und die Einzelentscheidungen im Strokeplay kurz darauf ausgefochten.
Im Mannschaftswettbewerb waren beide Teams von Anfang an vorne dabei. Das Damenteam befand sich über alle Mannschaftstage in einem äusserst engen Kampf um die Plätze 1-3 und musste sich am Schluss den Teams aus Deutschland und Österreich geschlagen geben. Die Herren starteten stark ins Turnier und waren sogar dicht hinter dem späteren Europameister Deutschland. Nach je einer durchzogenen Beton- und Eternitrunde zogen die Favoriten aber davon und auch das Heimteam zog mit einer starken Eternitleistung am zweiten Tag an den Schweizern vorbei und gaben diesen Vorsprung auch in der Schlussrunde am dritten Tag nicht mehr her.
Diese Bronzemedaillen waren für beide Teams zwar ein Erfolg, aber nicht ganz was man sich erhofft hatte. Die höheren Ansprüche zeigen aber auch klar die starke Entwicklung des Schweizer Eliteteams in den letzten Jahren und machen Hoffnung für die Zukunft.
Im Strokeplayfinale waren mit Steffi Blendermann, Daniel Moser und Beat Wartenweiler drei Schweizer:innen im Kampf um die Medaillen dabei. Im engen Herrenfeld hatten Beat und Dani bis in die Finalrunden Medaillenchancen, konnten die dafür nötigen Toprunden aber nicht mehr abrufen und ordneten sich auf den Rängen 11 und 12 ein. Bei den Damen war Steffi von Anfang ganz vorne dabei und setzte sich mit einem starken zweiten Tag von der Konkurrenz ab. Diesen Vorsprung gab sie auch in den Finalrunden nicht mehr her und holte sich an ihrem ersten Auftritt für die Schweiz mehr als verdient die Goldmedaille - was für eine Glanzleistung!
Am Matchplaytag holte das Schweizer Team leider keine Medaillen mehr, Anita Büttiker rundete ihren ohnehin starken ersten Auftritt für das Kader aber mit einem 4ten Rang ab. Die restlichen Schweizer:innen konnten sich zwar in den ersten Duellen behaupten, mussten sich aber den späteren Medaillengewinnern geschlagen geben.
Ein Novum gab es bei den Herren, den Strokeplaypodest aus Tobias Schwarz, Jan van Vught und Tristan Kleiner stand in genau gleicher Formation auch im Matchplay auf dem Treppchen.
Ergebnislinks:
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19.08 - 1. Tag Teamwertung
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20.08 - Finaltag Teamwertung
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21.08 - Finaltag Strokeplay
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22.08 - Finaltag Matchplay
Livestreams durch den EMF auf dem Youtube-Account des ÖMGV:
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19.08 - 1. Tag Teamwertung
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20.08 - Finaltag Teamwertung
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21.08 - Finaltag Strokeplay
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22.08 - Finaltag Matchplay